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Werkstatt-Räume im neuen Campus Glashütte
Übersicht und Bewertung der Räume
Der neu geplante Werk- und Technikbereich des Campus Glashütte umfasst zwei Arbeitsräume:
- Übungsraum Holz: 77 m², 4 Tische, 16 Arbeitsplätze
- Übungsraum Metall: 80 m², 5 Tische, 20 Arbeitsplätze
Zwischen den beiden Räumen liegt der
der gleichzeitige Durchgang von einem zum anderen Übungsraum ist und als Lager für Materialien dient.
Ergänzend gibt es:
- Materialraum: 46 m² für Schränke
- 3D-Drucker-Raum: 5 m²
- Auf Anregung der OWN wird vor den Werkräumen ein überdachter Außenbereich eingerichtet: 30 m²
Warum ist diese Raumsituation für die OWN unzureichend?
- Die Anordnung der Räume führt während der Nutzung durch die OWN zu „Verkehr“ durch den Maschinenraum, was insbesondere bei Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen gefährlich sein kann.
- Der Maschinenraum ist zu klein für die bereits vorhandenen Maschinen von Schule und OWN. Geräte wie Zugkreissäge, Kanterschleifer, Metallfräse, CNC-Fräse und Lasercutter können hier nicht untergebracht werden. Das gleichzeitige Arbeiten mehrerer Personen ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
- Eine Erweiterung des Maschinenparks ist ausgeschlossen.
- Das Materiallager ist räumlich auf die Bedürfnisse der Schulen begrenzt, so dass zusätzliche Materialien der OWN keinen Platz finden.
- Die Arbeitsräume sind für 16 bzw. 20 Schüler*innen ausgelegt. Für größere Werkstücke, wie sie in der OW üblich sind, müsste die Kapazität der OWN gegenüber dem heutigen Niveau signifikant reduziert werden.
- Große Werkstücke (Tische, Stühle, Fahrräder, …) können nicht sinnvoll abgestellt werden; Freiflächen im Metallbereich fehlen.
Weitere Einschränkungen:
- Keramikraum: Im neuen Gebäude ist kein eigener Keramikraum vorgesehen. Eine Nutzung der Kunsträume des Lise-Meitner-Gymnasiums für Keramikarbeiten ist nur eine Notlösung. Trotz Reinigung verschmutzen Tonpartikel nachfolgende andere Arbeiten aus dem Kunstunterricht. Weiterhin lassen sich Töpferscheiben bei 30 Schülerarbeitsplätzen im Kunstraum ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht aufstellen.
- Nicht nur Kinder müssten quer durchs Gebäude laufen, was Aufsicht und Sicherheit erschwert.
- Sollten neben den Schulen und der OWN weitere Gruppen den Raum für Keramikarbeiten nutzen wollen, fehlt ein Trockenraum.
- Überdachter Außenbereich: Er bietet Möglichkeiten für staub- oder abgasintensive Arbeiten, ist aber öffentlich zugänglich und bietet keinen sicheren Abstellplatz für größere Geräte wie Arbeitstische und Schweißgeräte.
Entwicklungsmöglichkeiten:
Aufgrund der räumlichen Enge sind Erweiterungen des Maschinenparks oder separate Räume für Metall- und Lackierarbeiten nicht möglich. Abluftanlagen für heute vorhandene Lasercutter oder weitere Spezialgeräte können nicht untergebracht werden.
Fazit:
Die geplanten Werkstatträume sind für die OWN stark einschränkend. Eine Nutzung wie bisher, mit Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ist nur begrenzt möglich. Große Werkstücke, zusätzliche Maschinen und das Materiallager können nicht sinnvoll untergebracht werden, was die Fortsetzung der jetzigen Arbeit und Weiterentwicklung der Offenen Werkstatt erheblich behindert.
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