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Unsere Idee: Fachraumtrakt nicht gleich abreißen


Sinnvolle Zwischennutzung prüfen

Auf der Ostseite der jetzigen Schulen befindet sich ein ebenerdiger Fachraumtrakt, der derzeit nicht vollständig mit dem Hauptgebäude verbunden ist und als eigenständiger Baukörper besteht.

Wir schlagen vor, einen Teil dieses Gebäudes – je nach tatsächlichem Platzbedarf – stehen zu lassen, bis die Raumnot für Vereine und Organisationen in Norderstedt in den kommenden Jahren anderweitig gelöst ist.

Uns ist bewusst, dass dadurch die Großzügigkeit des Schulhofs und die Idee eines durchgängigen Ossenmoorparks beeinträchtigt werden. Auch wäre sicherzustellen, dass Heizung und Sanitäranlagen weiterhin zur Verfügung stehen.

Warum sich eine erneute Prüfung lohnt

Die Entscheidung zum Abriss des gesamten Schulgebäudes war unter den damaligen Rahmenbedingungen sachgerecht. Vor dem Hintergrund der heute deutlich angespannten Raum- und Finanzsituation erscheint es jedoch sinnvoll, insbesondere den Zeitpunkt und Umfang des Abrisses noch einmal zu überprüfen.
Ein zumindest befristeter Erhalt des Fachraumtraktes könnte mit vergleichsweise geringem Aufwand viel bewirken und eine tragfähige Übergangslösung darstellen – gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel.

Das vorhandene Raumangebot ist umfangreich und vielseitig nutzbar. Neben der Offenen Werkstatt Norderstedt kommen aus unserer Sicht unter anderem folgende Nutzungen infrage:

  • Musikräume: für Musikschule, Bands und Ensembles
  • Technik-, Kunst- und Keramikräume: z. B. für Malimu, Vivant Theater, VHS und die Offene Werkstatt Norderstedt
  • Fachräume für Physik, Biologie und Chemie mit zentralem Vorbereitungsraum: für VHS und NoBiG
  • Lehrküche: z. B. vormittags für VHS und NoBiG
  • Weitere Nutzungen ließen sich bei Bedarf sicher entwickeln

Mehrwert für Glashütte

Wenn der zukünftige Campus Glashütte mehr sein soll als ein moderner Name für neue Schulgebäude, erscheint die Einbindung weiterer Institutionen auf dem Gelände des zukünftigen Campus Glashütte sinnvoll und konsequent.

Der Stadtteil Glashütte, abseits der kulturellen Zentren BiNo, Tribühne und Kulturwerk, würde von einem zusätzlichen sozialen und kulturellen Treffpunkt deutlich profitieren.


Fazit:

Wir bitten daher eindringlich, den Abriss des Fachraumtrakts – insbesondere im Hinblick auf den aktuellen Zeitpunkt – noch einmal gründlich zu überdenken.


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